Costa del Sol

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Die Costa del Sol heißt nicht umsonst übersetzt die "Sonnenküste", denn das subtropische Klima, das hier herrscht, sorgt das ganz Jahr über für angenehme Temperaturen. Zudem ist die Küste durch umliegende Bergketten vor kalten Nordwinden geschützt.

Wird außerhalb Spaniens teilweise die gesamte Mittelmeerküste Andalusiens als Costa del Sol bezeichnet, beschränkt sie sich tatsächlich lediglich auf den Abschnitt der Provinz Málaga, Manilva und Maro.

Wer an die Costa del Sol reißt, hat aber neben den tollen Sandstränden noch einiges mehr, was sich zu besichtigen lohnt. Schon allein die Stadt Málaga ist einen Besuch wert. Hierbei handelt es sich nach Sevilla um die zweitgrößte Stadt Andalusiens und verfügt neben zahlreichen Museen über die Alcazaba, eine maurische Festung aus dem 11. Jahrhundert, eine Kathedrale, die im 16. Jahrhundert erbaut wurde und mit La Malagueta eine der größten Stierkampfarenen Spaniens. In Antequera befindet sich die Naturlandschaft "Paraje Natural de El Torcal", welche als eindrucksvollste Karstlandschaft Europas gilt.  Diese eindrucksvolle Ansammlung von Kalksteinfelsen, die sich über eine Fläche von 12 Quadratkilometern erstreckt, entstand aus der Faltung des Meeresbodens vor rund 150 Millionen Jahren.

Eine andere geologische Sehenswürdigkeit ist die Nerja-Höhle. Die seit 1960 für die Öffentlichkeit zugängliche Tropfsteinhöhle zieht jedes Jahr tausende Besucher an, die die Höhle nicht nur für ihren geologischen, biologischen und archäologischen Wert, sondern ach für ihre Schönheit bestaunen kommen.

Eine andere berühmte Höhle der Region ist die Höhle der Pileta. Diese wurde 1905 von José Lobato Bullón in der bergigen Landschaft der Serrania de ronda entdeckt. Seit 1924 ist die Höhle aufgrund Ihrer prähistorischen Wandmalereien, die teilweise auf 30.000 v.Chr. datiert wurden, National Monument des spanischen Staates.

Wer es weniger historisch, dafür lieber kulturell mag, der hat neben Málaga mit Marbella noch eine weitere interessante ANlaufstelle an der Costa del Sol. Auch hier finden sich zahlreiche interessante Museen, wie beispielsweise das Museo del Grabadao, dass sich der spanischen Hochkunst von u.a. Picasso, Miró und Tàpies widmet. Der Orangenbaumplatz in Marbella gilt als einer der schönsten Orte Andalusiens und der achteckige Marmorbrunnen aus dem Renaissance-Zeitalter lädt zum Verweilen ein, bevor man weiter in die atemberaubende Altstadt von Marbella schlendert.

Wer in die Costa del Sol reißt, sollte zwar auf jeden Fall seine Badesachen nicht vergessen, aber auch genügend Zeit mitbringen, die vielen weiteren Schätze der Sonnen-Region zu entdecken.