Wichtige Tipps für Reisen nach Spanien

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Das sonnige Spanien ist immer eine Reise wert. Hier können Urlauber am Strand entspannen, den köstlichen Wein aus der Region genießen und sich in den Bergen der Pyrenäen die Beine vertreten. Damit dieser Urlaub aber wirklich auch so entspannend wird wie erhofft, ist es wichtig, sich im Vorfeld über das Reiseland zu informieren. Im Folgenden werden die wichtigsten Informationen für einem Urlaub in Spanien beschrieben. Wer daneben auf Nummer sicher gehen möchte, sollte sich immer auch vor einem Trip die Reise- und Sicherheitshinweise des Auswärtigen Amtes durchlesen.

Medizinische Vorsorge

Spanien hat im weltweiten Vergleich einen sehr hohen Standard, was die medizinische Versorgung angeht. Wer darauf angewiesen ist, kann sich jederzeit in einem vom ausländischen gesetzlichen Krankenversicherungsträger zugelassenen Arzt untersuchen und helfen lassen. Dabei sollten Patienten immer die europäische Krankenversicherungskarte (EHIC) mit sich führen. Generell ist aber angeraten, eine Auslands-Krankenversicherung abzuschließen. Diese kann zum Beispiel die Kosten für einen Rücktransport decken oder den Aufenthalt in einer Privatklinik, die nicht von der deutschen gesetzlichen Krankenkasse übernommen werden würde. Um sich vor Infektionen zu schützen, ist es angeraten, alle Standardimpfungen rechtzeitig vor der Reise durchführen zu lassen. Wer zudem noch Kontakt mit Risikogruppen hat, sollte über eine Impfung gegen Hepatitis A und B nachdenken.

Rechtliches bei der Einreise und Zoll

Bei der Einreise nach Spanien müssen deutsche Staatsbürger entsprechende Ausweisdokumente mit sich führen. Möglich ist eine Einreise mit dem Reisepass und dem Personalausweis, sowie mit der jeweiligen vorläufigen Version, solange sie gültig ist. Für Kinder gilt der Kinderreisepass als Ausweisdokument. Ausnahmen gibt es bei Schiffsreisen, die auf den Kanarischen Inseln starten. Hier müssen die Passagiere stets einen Reisepass mit sich führen. Bei den Zollvorschriften ist zu beachten, dass Melilla und Ceuta nicht zum Zollgebiet der Europäischen Union gehören. Auch die Kanarischen Inseln sind ein Sonderfall: Sie gehören nicht zum Steuergebiet der Europäischen Union in den Bereichen der Mehrwert- und Verbrauchssteuer. Wer also aus einem dieser Gebiete nach Deutschland einreist, fällt unter die Zollbeschränkungen für Reisende aus Nicht-EU-Staaten.

Besondere Vorsicht bei Kriminalität

Wie in vielen anderen Urlaubsländern auch, kommt es vor allem in den touristischen Gebieten des Landes immer wieder zu Diebstählen und Überfällen. Hier ist also Vorsicht angesagt. Es sollte immer nur so viel Bargeld mitgenommen werden, wie für den Tag gebraucht wird und alles andere im Zimmersafe gelagert werden. Am besten ist es, nur möglichst wenig Bargeld zu haben und dafür öfters zum Geldautomaten zu gehen. So kann die Gefahr verringert werden, bei einem Diebstahl gleich die ganze Urlaubskasse zu verlieren. Besonders in der Ferienzeit kommt es auch auf Autobahnen immer wieder zu Überfällen. Dabei weisen die Täter während der Fahrt auf einen vermeintlichen Schaden am Fahrzeug hin und bringen Touristen so dazu, auf dem Standstreifen zu halten, wo sie dann oft ausgeraubt werden. In solchen Fällen ist es ratsam, bis zum nächsten Rasthof weiterzufahren und gleichzeitig 112 zu wählen.